Abendanlass in den Buechiberger Rebbergen

Tuesday, September 29, 2020

Rot. Raphael Studer

Ein kurzer Rückblick: Wie bestellt, lichteten sich die Wolken im «Buechiberg» bei unserer Ankunft, und Rot. Peter Berger begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste auf dem Bauernhof der Familie Rufer in Kyburg. Christoph Rufer führte uns in seine Rebberge und brachte uns die Kunst des Weinbaus sowie die Geschichte der Buechiberger Rebberge näher.

Seine Familile produziert auf 27 Aren pro Jahr im Durchschnitt 1400 Flaschen Wein; einen Weisswein (Réselle) und zwei Rotweine (Regent und Cabernet Jura). Alle Rebsorten sind sogenannte PIWI-Sorten. PIWI steht für pilzwiderstands-fähigere Rebsorten.

Die Buechiberger Rebberge haben eine lange Tradition: Schon 1450 ist der Flurname "Räbacher" erwähnt. Ratsprotokoll-Auszüge aus dem Staatsarchiv beweisen, zusammen mit einem Aquarell des Berner Künstlers Albrecht Kauw von 1670, auf dem der Turm und der damals noch bestehende Rebberg ersichtlich sind, dass dort bis ins 17. Jahrhundert Reben angepflanzt wurden.

Der heutige Rebberg unterhalb des Turms wurde 1995 angelegt. Ausschlaggebend für die Wiederanpflanzung eines Rebbergs war die Ausstellung für die auswärtigen Bürger im Zusammenhang mit der 700 Jahresfeier der Bundesgründung.

Aus Anlass seines Geburtstages lud uns Rot. Peter Berger anschliessend zu einer Weindegustation der drei erwähnten Weine ein. Nicht nur diese mundeten uns vorzüglich, sondern auch die feine frische Züpfe.

Ein rundum gelungener Anlass! Ein herzliches Dankeschön an unseren Mitrotarier Peter und die Familie Rufer.

Rebberge der Familie Rufer

Weitere Bilder

Rot. Peter Berger bringt uns die lange Geschichte der Buechiberger Rebberge näher

Stich aus dem Jahre 1670 des Berner Künstlers Albrecht Kauw

Aufmerksame Zuhörer

Nach dem Zuhören das Vergnügen!